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Naturnaher Garten

Naturnaher Garten: Warum er wichtig ist und wie Sie ihn anlegen
Ein naturnaher Garten verzichtet auf Pestizide, Kunstdünger und Mähroboter. Stattdessen setzt er auf heimische Pflanzen, natürliche Kreisläufe und nachhaltige Gartenpflege. Das schont die Umwelt und spart langfristig sogar Arbeit.

Warum ein naturnaher Garten sinnvoll ist
Naturnahe Gärten bieten vielfältige Vorteile: Sie sind pflegeleicht und fördern die Artenvielfalt. Das Konzept beruht darauf, im Einklang mit der Natur zu arbeiten und das ökologische Gleichgewicht zu bewahren.

Heimische Pflanzen als Schlüssel zum naturnahen Garten
Heimische Pflanzen sind optimal an die regionalen Boden- und Klimabedingungen angepasst und bieten Insekten, Vögeln und anderen Tieren wertvollen Lebensraum.
Ein erster Schritt ist das Anlegen von Blühflächen oder Wildblumenbeeten. Dabei sollte auf standortgerechte Pflanzen geachtet werden, die ökologisch wertvoll sind. Bereits ab Ende Februar sorgen frühblühende Zwiebel- und Knollenpflanzen für Nahrung für viele bestäubende Insekten . Heimische Gehölze wie Haselnuss und Kornelkirsche sind hier auch sehr wertvoll.

Bodenpflege im naturnahen Garten
Der Boden sollte gut Wasser speichern, gut durchlüftet und nicht verdichtet sein. Befestigte Flächen sollten nur dort , wo sie wirklich notwendig sind, und am besten wasserdurchlässig sein.
Vor der Aussaat von Pflanzen empfiehlt es sich, Kompost als natürlichen Dünger und Bodenverbesserer auszubringen. Chemische Dünger, Mähroboter und Laubbläser sollten vermieden werden. Stattdessen setzt naturnahes Gärtnern auf organische Materialien wie Laub, Erntereste und Gründüngungspflanzen, die den Boden auflockern und mit Nährstoffen anreichern.

Natürliche Schädlingsbekämpfung mit Nützlingen
Im naturnahen Garten werden Schädlinge nicht mit chemischen Mitteln bekämpft. Stattdessen fördern Gartenbesitzer gezielt Nützlinge wie Marienkäfer sowie Flor- und Schwebfliegen. Diese regulieren Schädlinge auf natürliche Weise.
Ein minimaler Schädlingsbestand erhalten bleiben, um den Nützlingen eine Nahrungsgrundlage zu bieten. Blühpflanzen wie Korb- und Doldenblütler, Laubschichten, Totholz und Steinstrukturen schaffen zusätzliche Lebensräume für nützliche Gartenbewohner.

Strukturen und Wasserstellen für Tiere
Wasserstellen im Garten sind eine wertvolle Ergänzung für Vögel, Insekten und andere Tiere. Eine natürliche Begrenzung des Gartens lässt sich durch eine Hecke aus Hainbuche, Weißdorn, Schlehe, Vogelbeere oder Obstgehölzen schaffen.
Falls bereits eine Hecke vorhanden ist, sollte der Zeitpunkt für den Heckenschnitt sorgfältig gewählt werden, um Brut- und Nistzeiten der Vögel nicht zu stören.
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Mit diesen einfachen Maßnahmen verwandeln Sie Ihren Garten in ein kleines Naturparadies, das nicht nur pflegeleicht ist, sondern auch einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leistet.

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